Detektive in Literatur und Medien
Wer kennt sie nicht, die berühmten Vertreter der Zunft der Detektive, allen voran Sherlock Holmes, Miss Marple, aber auch Matula oder Monk. Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes wurde vom britischen Autor Sir Arthur Conan Doyle (1859 – 1930) geschaffen und lebt in 56 Kurzgeschichten und 4 Romanen, die zur Zeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts angesiedelt sind. Ihm treu zur Seite steht sein aufopferungsvoller Mitarbeiter Doktor Watson. Nicht weniger bekannt ist die Amateurdetektivin Miss Marple, die etwas schrullige Heldin der englischen Autorin Agatha Christie (1890–1976), die nicht nur den “Mord im Pfarrhaus“ aufklärte, sondern auch über 20 weitere Fälle.
Aber auch unter den Kindern und Jugendlichen gibt es zahlreiche berühmte Detektive. Neben „Ein Fall für TKKG“ und „Die Drei ???“ soll auch besonders Emil Tischbein genannt werden, der Held in Erich Kästners „Emil und die Detektive“ (1929).
Ebenfalls sehr berühmt sind die verschiedenen Detektive und Detektivinnen, die in Fernseh-Serien Mörder und Verbrecher überführen. Neben Josef Matula („Ein Fall für Zwei“, seit 1981 auf ZDF), der leicht psychisch-gestörte Adrian Monk („Monk“, 2002 – 2009 mit Tony Shalhoub) und Thomas Magnum („Magnum“ , 1980 – 1988 mit Tom Selleck), seien besonders Jessica Fletcher („Mord ist ihr Hobby“, 1984 – 1996 mit Angela Lansbury) sowie Remington Steele und Laura Hold („Remington Steele“, 1982 – 1987 mit Pierce Brosnan und Stephanie Zimbalist) genannt.